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„Mich bringt so schnell keiner aus der Ruhe“

Wer glaubt, mit dem Abschluss der schulischen Ausbildung nichts mehr lernen zu müssen, irrt. Lebenslanges Lernen ist notwendig, um sich den gegenwärtigen Anforderungen anzupassen. Alfons Forstpointner ist ein Mensch, der Zeit seines Lebens gelernt hat und sich stets neuen Herausforderungen stellt. Der 54-jährige Oberbayer hat zum 1. Juli die vakante Stelle des Personalchefs bei den Bezirkskliniken Schwaben besetzt. Oder wie es beim Gesundheitsunternehmen des Bezirks Schwaben exakt heißt: Er ist neuer Leiter des Service-Centers Personal (SCP). Forstpointner hat damit die Nachfolge von Kurt Ertl angetreten, dessen Bestellung zum Leiter SCP auf eigenen Wunsch zum 28. Februar 2019 auslief.

Forstpointner wurde im März 1965 in München geboren – als jüngstes von vier Kindern. „Ich bin ein Münchner Kindl“, sagt er augenzwinkernd. Neben einem Diplom- Betriebswirt an der Fernakademie Hamburg hat der Oberbayer in den vergangenen Jahren parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit noch einen Abschluss zum „Master of Business Administration“ (MBA) absolviert.

Seine berufliche Laufbahn begann 1982 im Alter von 17 Jahren bei der Bundesagentur für Arbeit in München. Nach etwas mehr als einem Jahrzehnt wechselte Forstpointner zur Krankenkasse DAK, ehe er beim Verein ICP (Integrationszentrum für Cerebralparese) München einstieg. Aus dem Verein wurde eine Stiftung, und der damalige Personalreferent kam nach einem einjährigen „Gastspiel“ als Geschäftsführer in einer Einrichtung der Lebenshilfe zum ICP zurück. Dort stieg er zunächst zum Verwaltungsleiter und später in den Vorstandsbereich auf: Bis Mitte des Jahres war er bei der Stiftung, die heute 850 Mitarbeiter umfasst, Vorstand für Wirtschaft, Finanzen und Personal.

Jetzt also die Bezirkskliniken Schwaben mit ihren 4500 Beschäftigten und ihrem Sitz in Augsburg. Im Internet war er auf die Stellenausschreibung „SCP-Leitung“ aufmerksam geworden. Er bewarb sich. Als ihn Vorstand Wolfram Firnhaber im Januar darüber informierte, dass er den Job bekommen werde, da habe er sich sehr gefreut, so Forstpointner. „Die Tätigkeit ist artverwandt. Zwar bin ich jetzt in einer Gesundheits- und nicht mehr in einer Sozialeinrichtung, betreue aber wieder schwerpunktmäßig das Personal“, sagt der neue Mann in der Führungsriege. Die Begrifflichkeiten seien ihm nicht neu. Lediglich das Unternehmen und die Struktur seien anders. Aus seiner 36-jährigen Berufserfahrung  wisse er, „dass jeder Schreibtisch anders organisiert ist“. Aber das sei ja das Interessante und Spannende.

Alfons Forstpointner will nun erst einmal die Bezirkskliniken Schwaben, ihre Standorte, Abläufe, Führungskräfte und Mitarbeiter kennenlernen. „Das ist der Grundstock, sonst kann man nicht weitermachen“, betont er. Wichtig für ihn ist, kooperativ mit den Beschäftigten, den Budgetverantwortlichen und dem Personalrat zusammenzuarbeiten. 

Der neue SC-Leiter beschreibt sich selbst als ruhig, besonnen, ziel- und situationsorientiert. „Mich bringt so schnell keiner aus der Ruhe.“ Von seinem Wohnort München-Obermenzing aus will er zu seinem Arbeitsplatz in der Unternehmensverwaltung nach Augsburg-Kriegshaber pendeln. „Da ich antizyklisch fahre, brauche ich genauso lang wie zu meiner damaligen Arbeitsstelle am Luise-Kiesselbach-Platz in München.“

Alfons Forstpointner ist ledig und geht privat sehr gerne zum Joggen. Bis vor sechs Jahren nahm er regelmäßig an Marathonläufen teil: in Berlin, Wien und auch in London. „Meine langsamste Zeit war 3:30 Stunden“, erzählt er so beiläufig und sorgt beim Gegenüber für ungläubiges Staunen. Dreieinhalb Stunden für eine 42,2 Kilometer lange Strecke – das ist eine ganz starke Leistung!

Aktiv betreibt der Ausdauersportler noch das Skaten (Skilanglauf) im Winter. Abschalten kann er nach eigenen Angaben am besten beim Hören von klassischer Musik. „Die liebe ich“, sagt er.